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Akapanga  -  die Welt der Nasenkeime

in akapanga, oder auch im land der nasenhölen, lebt ein volk welches mutig und zugleich ängstlich ist. Es ist das volk der nasenkeime. es gibt viele völker in organa, allesamt sind sie organianer. Dieses volk der nasenkeime ist damit gestraft ihr ganzes leben mit einer sisyphus-arbeit zu verbringen.nicht jahr für jahr, auch nicht tag für tag, nein stunde für stunde und in den wintermonaten sogar minute für minute beschäftigen sie sich damit ihre welt wieder aufzubauen. Dieses leben geht soweit bis einige vom twoim erfasst, und in sterile welten gespuckt werden. ihre häuser werden aus dem klebrigen lehm des pangaflusses gebaut. Der pangafluss fliesst nicht oft, und wenn er fliesst folgt fast immer ein twoim. Getrieben werden sie von der angst das der twoim ihre bauten in nächster sekunde wieder fortträgt. Deshalb müssen sie ihre häuser an möglichst viele höhlenbäumen befestigen um sie dort zu halten. sie müssen sich beeilen vor dem nächsten twoim noch soviel lehm wie möglich aus dem pangafluss für die bauten zu ergattern. Deshalb hat die evolution sie mit der zeit zu sehr schnell agierenden wesen gemacht. Sie arbeiten, essen, vermehren sich und reden auch sehr schnell. Die schnelle redensart hat dazu geführt dass sie sich mit den anderen organianern hinter akapanga nicht mehr unterhalten können, denn einst hatten alle die gleiche sprache.  Ein nasenkeim der besonderen art ist spik, denn spik hat eine mutation an seinem körper die ihm gegenüber seinen artgenossen einen großen vorteil verschafft. Spik hat besonders große klauen die ihm zu starken klammerhalt verhelfen. Und das ist hilfreich, denn bisher konnte ihm kein twoim angst machen. weil er sich im gegensatz zu den anderen nur mit halber kraft festzuhalten braucht.

Es ist mal wieder ein warmer spätsommerabend. Die luft ist trocken und alle nasenkeime haben feste gut durchgetrocknete häuser. schon lange ist kein twoim mehr gekommen, grade gestern kam ein kurzer, aber der hat nur zwei häuser mitgenommen. Eines der häuser gehörte dem cousin von spik. doch spik fühlt nur wenig trauer, da bei jedem twoim nasenkeime mitgerissen werden, und oft ist ein verwandter dabei. spik sitzt auf seinem häuschen und geniesst die warme sommerluft die von den sterilen welten herauf, und wenig später wieder zurück an ihm vorbei zieht.

 Sein nachbar Losch hat von gestern noch etwas lehm, und erweitert grade sein haus. Denn aufgrund der ewigen schnellen arbeit sind die nasenkeime rastlos. Sie müssen immer etwas zutun haben, wie auch losch der sein haus eigentlich fertig hat und nun doch noch anbaut. Es soll sogar schon vorgekommen sein, dass nasenkeime die mit ihren häusern und anbauten fertig waren, sich ein zweites haus gebaut haben. nur aus reiner arbeitslust. die nasenkeime haben natürlich ruhezeiten die auch durchaus ausgiebiger sein können. Jedoch muss es immer ein vorhaben geben, welches man nach der ruhezeit in angriff nehmen kann. Jedoch spik der seelenruhig und nachdenklich auf seinem bescheidenen häuschen ohne anbau sitz, kümmert das alles recht wenig. Er ist zwar flink und fleisig wie die anderen aber lieber verharrt er in möglichst langen ruhezeiten als zu arbeiten. Er geniesst es, die gerüche, die von den sterilen welten herkommen kennenzulernen und seinen nachbarn bei dem hausbau zuzugucken.

Hosch sieht zu spik rüber und fragt ihn ob er nicht den abend bei ihm verbringen möchte. Spik willigt ein.

 Als spik am abend zu hosch kommt gibt es akaga, das ist die hauptmahlzeit in akapanga. Es ist ein brei aus geriebenen hölenbodenblättern und dem roten bodensaft. Spik erzählt hosch davon dass er wissen will woher die gerüche aus den sterilen welten kommen. Und er überlegt dieser sache nachzugehen. Hosch ist ausser sich und springt von stelle zu stelle. Hosch kann spiks überelegung nicht verstehen da niemand von den wegerissenen nasenkeimen jemals zurück kam, und es ist sicher das dort nur der tot auf ihn wartet. Er brüllt  ihn an wie er wohl zu dieser überlegung kommt. Schliesslich schafft er es spik von dieser idee wegzubringen, spik sieht ein dass es gefährlich sei. Doch weitere fragen quälen spik, und er erzählt hosch davon. Wo gehen die gerüche eigentlich hin? und warum kommen sie zurück? Und woher kommt der twoim? Hosch erzählt das es sagen und geschichten gibt, doch spik unterbricht ihn sofort und sagt das er von jedem den er fragt eine andere geschichte oder sage zu hören bekommt. Und er hat bedenken das diese geschichten oder sagen mit der zeit verfälscht wurden oder wohlmöglich gar nicht wahr sind. Hosch versteht nich wie spik über so etwas nachdenken kann. Er erzählt spik von 5 nasenkeimen die der gleichen sache auf den grund gingen. 4 nasenkeime sind knapp bis hinter die akapangische grenze und auch wieder zurück gekommen. der fünfte, letzte und erst vor einer woche aufgebrochene ist nie wiedergekommen. Nach überlieferten erzählungen der 4 anderen gibt es dort nur keimleere gänge und nichts interressantes. Spik argumentiert dass man sich erzählt wie einst ein reger kontakt zu anderen organianern bestand. Hosch lacht und sag das diese erzählungen ebenso verfälscht, oder nicht der wahrheit entsprechen könnten wie er es vorhin meinte. er mag spik und versucht ihn davon abzubringen akapanga zu verlassen.

Am nächsten morgen sitzt spik sehr nachdenklich auf seinem haus und sieht dem pangafluss herranziehen. Er setzt sich näher an einen hölhenbaum heran um sich im falle eines twoims festzuhalten. Er sieht den anderen nasenkeime zu wie sie sich hektisch darum bemühen möglichst viel panga zu sichern. Normalerweise ist spik selbst dabei sich etwas von dem panga für einen eventuellen neubau zu holen. Doch heute bleibt er auf seinem haus sitzen. denkend über die fragen die ihm immernoch keine ruhe lassen. Er wirft den gedanken auf dass der fünfte nasenkeim noch am leben sein könnte, und wenn ja wo ist er? und wie ist es da? Spik ist tief im gedanken als plötzlich ein twoim aufkommt. Spik klammert sich aus einer art reflex heraus an den höhlenbaum, jedoch immer noch denkend. Die hölenwände verengen sich und ein starker twoim zieht vorbei, und gleich danach noch einer. Der zweite twoim reisst sein haus mit, in richtung hölenausgang. Spik ist regungslos, er guck noch nicht einmal seinem haus hinterher. Die gefahr des twoims scheint vorbei. Spik klettert mit einem entschlossenen gesichtsausdruck von seinem hölenbaum. Er putz sich den panga vom körper und marschiert ohne jemandem etwas zu sagen richtung grenze von akapanga, wo die twoims und der pangafluss herkommen. Er ist wild entschlossen den fünften nasenkeim zu  finden. denn er könnte dem geheimnis der gerüche auf die spur gekommen sein. Spik ist fest davon überzeugt akapanga zu verlassen. Und er hat auch nicht vor wieder zurück zu kommen, da der fünfte vielleicht deshalb nicht zurückkehrt weil es so schön dort ist wo er sich befindet.

Spik lässt das zentrum akapanges hinter sich. Der höhlengang in dem er sich befindet wird immer enger. Sorgen macht ihm nur das es auf einmal keine höhlenbäume mehr gibt, an den er sich festhalten kann. Er beschliesst schleller zu gehen als plötzlich der pangafluss ihm entgegenschiesst. Spik sieht sich panisch nach einem ort um wo er sich festhalten oder geschützt ducken kann. Normalerweise sollte das für ihn mit seinen grossen klauen kein problem sein, da er sich ja am höhlenboden festhalten kann. Aber spik befürchtet dass der twoim je mehr man sich ihm nährt, immer stärker werden kann. Spik findet einen wall der ihm schutz bietet. Und obwohl er keine großen erfahrungen besitzt behält er recht mit seiner befürchtung. Ein gewaltiger twoim zieht vorbei, und trotz seiner geschützten stelle muss spik sich das erste mal mit voller kraft festhalten. Der twoim ist vorbei, und spik denkt darüber nach zurückzukehren bevor er bei dem nächsten twoim mitgerissen wird. Doch er sagt sich, da er schon soweit gekommen ist will er sich sicher sein hinter die grenze akapangas gekommen zu sein. Er marschiert weiter und entdeckt über ihm einen abzweigenen höhlengang. Spik klettert hinein, doch die klauen und füsse mit denen er den boden berührt fangen fürchterlich an zu brennen. Und obwohl es dort nicht anders riecht verspürt er ein beissendes gefühl im maul. Er fühlt sich unwohl und kehrt um. Und er ist sich sicher dass der fünfte nicht durch diesen gang gegangen sein kann. Er geht weiter und der höhlengang wird immer grösser und er spürt das er der grenze näher kommt. Spik guckt geradeaus und sieht einen langen gang der sich regelmäßig zusammenzieht und flüssigkeit hindurchschleust. Auch der duft der sterilen welten zieht den selben gang entlang, jedoch nie zusammen mit der flüssigkeit. Spik sieht sich um und entdeckt abermals einen gang. Doch dieser gang schliesst sich immer wenn der grosse gang sich verengt und die flüssigkeit vorbeizieht. Da spik wissen will wo die gerüche herkommen und nicht wo sie hingehen, beschliesst er diesen gang zu gehen. Er ist sich sicher wenn er diese höhlenabzweigung betritt, ist er weiter als die vier nasenkeime vor ihm. Aber was ist wenn der fünfte niemals weiter als alle anderen gekommen ist, und seine suche erfolglos bleiben wird. Er verwirft diesen gedanken ganz schnell weil er daran gar nicht denken will.

Spik wartet ab bis sich der eingang des ganges wieder öffnet und schlüpft hindurch. Nun weiss er genau dass er jenseits der der grenze ist.

Zu seiner enttäuschung sieht er das dieser höhlengang nicht viel anders ist als alle anderen die er bisher kannte. Er wollte fast schon den auskünften, dass es hinter der grenze nichts besonderes gibt, glauben schenken. Doch plötzlich tut sich eine für ihn immens grosse höhle auf. Und er nimmt vielerlei geräusche war. Ähnliche geräusche wie sie auch mit den gerüchen aus den sterilen welten kamen. In der mitte der höhle stehen grosse gebilde, knubbel oder gerätschaffen. Spik weiss nicht recht wie er es bezeichnen soll. Sein blick schweift ab auf das umfeld dieser knubbel. Dort sieht er wesen, die ihm in form und grösse garnicht so unähnlich sind. Und sie scheinen alle eine aussergewöhnliche ruhefase zu geniessen. Die wesen bewegen sich für ihn, der ein schnelles leben gewohnt ist, sehr langsam. Er marschiert endschlossen und ohne furcht auf die meute zu. Spik denkt dass die geräusche und die gerüche aus den sterilen welten unmittelbar zusammenhängen, und dass er hier eine antwort auf die herkunft der gerüche bekommen würde. Als die wesen ihn entdeckten unterbrachen sie ihr tun und standen still. Spik amüsiert sich sehr über diesen stillstand da er es ganz anders gewohnt war. Eine der gestalten bewegt sich langsam auf ihn zu, verneigte sich und sagte:

“HAAAALLLLLOO“. Jedenfalls muss sich das für spik so angehört haben, denn er war ja eine sehr schnelle sprechweise gewohnt. Spik bemühte sich und sprach ebenso “HAAAALLLLLOO“ zurück, denn er dachte dies wäre nur eine unsicherheit seines gegenüber. Nach dem aussprechen dieser begrüßung began er in seiner gewohnten art sich vorzustellen. Er erzählt dass er spik heisse und auch akapanga komme. Doch dann stoppte er weil die wesen die sich um ihn versammelt hatten sich mit fragendem ausdruck anguckten. Sein gegenüber hielt seine klaue hoch und gab ihm, wenn auch sehr langsam zu verstehen dass er viel zu schnell spreche

© don't forget die rechte sind meine [mo]

11.12.06 21:54


Strohhalmmikadospieleranzugsreinigerflaschenaufkleberschriftzugdesignerarbeitsplatz

..weitere ABC-Fetzen nehme ich gerne an

11.12.06 22:04





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